Chargeback Bedeutung: wie eine Kartenzahlungsstreitigkeit abläuft

Ein Chargeback ist der formelle Antrag eines Karteninhabers an seinen Kartenaussteller, eine nicht autorisierte oder strittige Zahlung rückgängig zu machen. Das Geld wird dem Händler entzogen, während der Acquirer Nachweise verlangt. Das unterscheidet sich von einer freiwilligen Rückerstattung durch den Verkäufer.

Chargeback Bedeutung: So funktionieren Kartenstreitigkeiten

Der Chargeback-Prozess

Der Karteninhaber wendet sich an den Kartenaussteller, der einen Grundcode vergibt und das Verfahren über Visa oder Mastercard startet. Der Händler erhält eine Mitteilung und hat meist 7-20 Kalendertage, um Nachweise wie 3D Secure, Versandverfolgung, AVS oder Kundenkorrespondenz einzureichen.

Fristen und Risiko für Händler

Die meisten Visa- und Mastercard-Streitigkeiten können innerhalb von 120 Tagen eingereicht werden, während nicht autorisierte Zahlungen längere gesetzliche Fristen haben können. Verlorene Streitigkeiten bedeuten den Verlust der Transaktion, eine Bearbeitungsgebühr und eine höhere Chargeback-Quote. Klare Abrechnungsbezeichnungen und schneller Support helfen, Friendly Fraud vorzubeugen.


Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert ein Chargeback?

Der gesamte Prozess dauert üblicherweise 30-90 Tage. Die Frist für die Händlerantwort beträgt oft 7-20 Tage.

Was bedeutet Chargeback einfach erklärt?

Es bedeutet, dass eine Zahlung über das Kartennetzwerk rückgängig gemacht wird, nachdem der Karteninhaber sie bei seiner Bank angefochten hat.

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