Kreditkarten-Vorautorisierung: was sie ist und wie sie funktioniert

Eine Kartenvorautorisierung reserviert einen Teil des verfügbaren Kreditrahmens eines Kunden, ohne Geld zu übertragen. Der Händler zieht später den endgültigen Betrag ein oder gibt die Reservierung frei. Visa- und Mastercard-Reservierungen können technisch etwa 30-31 Tage gültig bleiben, während der Kartenaussteller die tatsächliche Freigabezeit bestimmt.

Kreditkarten-Vorautorisierung: Funktionsweise erklärt

Autorisierung, Einzug und Freigabe

Der Händler sendet eine geschätzte Autorisierung; der Kartenaussteller genehmigt und reserviert den Betrag. Beim Check-out oder bei Rückgabe zieht der Händler den vollen oder einen Teilbetrag ein. Ist kein Einzug nötig, gibt eine Stornierung die Reservierung frei, abhängig von der Bearbeitungszeit des Ausstellers.

Wo Vorautorisierung eingesetzt wird

Hotels, Autovermietungen, Kliniken und Vorbestellungen nutzen Reservierungen, wenn der Endbetrag unbekannt ist. Online-Abläufe sollten 3D Secure 2 und Tokenisierung nutzen, während eine PMS-Integration Autorisierung, Einzug und Stornierung nachvollziehbar hält.


Häufig gestellte Fragen

Wie lange gilt eine Vorautorisierung?

Das technische Zeitfenster kann bei Visa- und Mastercard-Kreditkarten bis zu etwa 30-31 Tage betragen. Die Freigabe dauert bei Kreditkarten meist 1-7 Tage und bei Debit- oder Prepaid-Karten 21-30 Tage.

Verringert eine Vorautorisierung das verfügbare Guthaben?

Ja. Sie reserviert den Betrag und verringert das verfügbare Guthaben, ist aber erst mit dem Einzug eine abgeschlossene Zahlung.

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